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Erik Seifert - Thrust Avis
(P)+(C) 2004 | SynGate CD-R PS01

1. Thrust Avis
2. Blue Biotop
3. Nightzone
4. Earthview
5. Jet Pilot
6. Butterflies Dance
7. Spacetrack
8. Cosmonautic Dream

13.59
6.55
13.35
4.02
10.18
4.25
10.56
4.50

 


Electroambient Space (USA)

The SynG@te label seems to excel at uncovering diamonds in the rough, lesser-known artists that sound good and need someplace to call home. Add Erik Seifert to the successful SynG@te equation. Seifert’s music is what I like, using synths that sound like synths, every note fully and unabashedly electronic from start to finish. His melodies are exceptionally strong. I’m reminded of the good synth releases that came out in the late 80s on Peter Baumann’s Private Music label, like Eddie Jobson’s Theme of Secrets and Patrick O’Hearn’s Ancient Dreams. The synth sounds are smooth and light. It doesn’t sound like smooth jazz, but it has that quality about it in how it just flows so easily along. “Earthview” is perhaps the best example, a light shuffling beat, pillow soft synths and a gentle melody. Some are a little more upbeat, some are more easy listening, and some, like “Jet Pilot,” are a bit of both. The only one that gets too sweet for my taste is “Butterflies Dance,” and it's not that bad. This CD would be a great bit of listening for a lazy sunny morning or afternoon.

Phil Derby, 2005


MusikZirkus Magazin
(D)

Mit Erik Seifert betritt ein Neuling die Elektronikbühne, der mit „Thrust Avis“ sein Debüt als CD-R bei SynGate herausbringt (erhältlich auch über Spheric Music). Auf diesem Erstlingswerk befinden sich acht musikalische Kleinode, die es in sich haben. Gut durcharrangierte Tracks, von denen vier eine Spielzeiten von mehr als zehn Minuten aufweisen.
Los geht es mit dem Titelstück der CD. Voluminöse Klanglandschaften breiten sich vor dem Ohr des Hörers aus. Im Hintergrund eine einfache Melodie, dann kommt durch entsprechende Sounds asiatisches Flair auf. Der Hörer wird zu Beginn gleich in einen Hypnoseähnlichen Zustand versetzt. Nach gut der Hälfte des fast 14minütigen Stückes kommt etwas mehr Drive in den Titel, er behält aber seine grundlegende Struktur bei. Als Vergleich für diese Musik fällt mir Jonn Serrie ein, die dann durch Zugabe asiatischer Einflüsse bereichert wurde. „Blue Biotop“ bringt anfangs wie schon in Track eins sehr voluminöse Sounds. Dazu hören wir Wellenrauschen und diverse Tiergeräusche. Dann kommt eine Synthiemelodie, die sich langsam aus dem Hintergrund nach vorne schiebt. Eine tolle Kombination von weiten Synthieflächen und verschachtelten, romantischen Melodien tragen diesen Titel. In Titel Nummer drei betreten wir dann die „Nightzone“. Dem Titel entsprechend geht es erst einmal durch eine tiefe Tonlage etwas dunkler los. Langsam bewegen sich die Akkorde wie in einer Wellenbewegung bis dann Synthieloops für Rhythmus sorgen und das Stück an Kraft gewinnt. Die Musik erinnert ein wenig an die von Ron Boots. „Earthview“ ist mit seiner Spielzeit von 4:02 Minuten der kürzeste des Albums. Erik hat hier einen sehr ruhig dahin fließenden Track auf dem Album. Ich kann mir bei diesem Titel gut vorstellen, wie man vom Orbit aus auf unseren blauen Planeten herabblickt. Ein sehr schöner und eingängiger Track. Mit Track Nummer fünf „Jet Pilot“ kommt ein tranceartiges flottes Stück daher, das Sequenzerloops und eine schöne Melodie darbietet. Mein Tipp: unbedingt die Lautsprecherboxen aufdrehen. Dieses Stück gehört für mich zu den Favoriten des Albums. Vogelstimmen leiten den „Butterflies Dance“ ein. Mit dem Einsatz von Didgeridooklängen und der Perkussion kommt hier auch ein bisschen Worldmusic-Ambiente auf. Die Geigenartigen Sounds haben darüber hinaus einen japanischen Touch. Der Titel klingt nach Veröffentlichungen des IC-Labels (G.E.N.E. etc). Bei einem Titel wie „Spacetrack“ erwartet man natürlich weite Flächen und schwebende Klänge. Und so beginnt auch das Stück. Dazu werden Sprachfetzen eingeworfen, die allerdings nicht nach „Housten ich höre …“ klingen, sondern einfach mit Hall versehen wurden. Sequenzerloops und Klavier sowie die Rhythmusmaschine stehen hier im Vordergrund. Der Titel bietet sehr vertrackt aufgebaute, rhythmische Soundstrukturen, die einige Melodielinien und Harmonien enthalten. Das ganze klingt wie ein Soundtrack. Mit einem weiteren kosmischen Titel „Cosmonautic Dream“ endet die CD. Auf abstrakte, weitflächige Klanglandschaften entwickelt sich streckenweise eine Pianomelodie. Das ganze hat wieder etwas von Jonn Serrie.
Erik Seifert liefert mit „Thrust Avis“ eine klanglich sehr sauber und glasklar produzierte CD ab. Die Stücke auf der CD sind sehr unterschiedlich und strahlen allesamt eine wohlige Wärme aus. Ein aus meiner Sicht sehr beachtliches Debüt, das mir persönlich gut gefällt.

Stephan Schelle, Oktober 2004





Erik Seifert
O Core
O Astronomical Unit
O Aotearora
O Trip To Nebula Cluster
O Thrust Avis


O www.pleasuresound.de 

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