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The CHANGE of UNION-TASTE:
Mission
accomplished!
For more than 20 years Jörg, Norbert and Gaetano have known each other. Apart from other things, different tastes in music have quickly passed
away and now the TRIO pursues the same musical style and direction of electronic music.
Influenced by music of different styles, they began to create their own music and their own seperate styles. Jörg and Norbert
began to make their own styles in the late 80's and the early 90's. Gaetano
came a few years later with his own style. Jörg and Gaetano already had unpublished tracks of music which presented themselves as solo-artists.
Norbert however already had experience by the formation of REALTIME.
The three different artists came together to speak about "their" music, and from these conversations they had, the formation of UNION-TASTE was born.
It's a name that states that everybody should stay loyal to his personal style, but having a shared common musical purpose was possible.
The Successor Album: CHANGE
Lothar Lubitz, SynGate, March 2009
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MusikZirkus-Magazin
(D)
Einen personellen Wechsel hat das Elektronik-Trio
Joerg Koenig, Norbert Hensellek und Gaetano Chirico, die unter dem Namen
Union-Taste firmieren zwar nicht vollzogen, aber der Titel ihres zweiten
Albums „Change“ weist schon darauf hin, das sich die drei musikalisch
einer leichten Veränderungskur unterzogen haben. Was gleich geblieben
ist, ist dass jeder der drei Musiker, genau wie auf dem Debütalbum,
wieder einige Kompositionen zum Album beigetragen hat. Allerdings treffen
hierdurch auch unterschiedliche Stile aufeinander, was für meinen
Geschmack zu viele Wechsel mit sich bringt.
Gab
es auf dem Debütalbum schon einige rhythmische Tracks, so liegt auf dem
neuen Album der Fokus noch deutlicher auf der Rhythmik. Das zeigt sich
gleich schon im Opener „Departure“, das neben einem recht stampfenden
Rhythmus auch durch seine Instrumentierung zudem sehr orchestral angelegt
ist. Hier verschwimmen klassische Elemente mit Elektronik und ethnischen
Rhythmen. Und auch Stimmen sind im Hintergrund zu hören. Durch mehrere
Stilwechsel hat dieser erste Track eine Spur Soundtrack-Charakter.
Eine Drumprogrammierung, die zunächst wie ein echtes Schlagzeug klingt, eröffnet
den zweiten Track „Vacuum“, der aus einer reinen Rhythmusstruktur
besteht. „Cave“ ist harmonischer angelegt, zeigt neben einigen wellenförmigen
Flächensounds aber auch einen stetigen Rhythmus. Der erste richtige
Elektroniktrack, so wie man sich dies bei einem Elektroniktrio vorstellt,
kommt dann mit „J’s Elements“ von Joerg Koenig. Hier findet sich dann
auch eine Pianolinie, die als Melodieträger dient und die durch einige
Synthiesounds unterlegt ist.
Eine stöhnende Frauenstimme eröffnet den nun folgenden Techno/Trance-Track
„Arranger“, der hier etwas plötzlich auftaucht und nicht so ganz ins
Gesamtbild passt. Das ist Techno/Trance, wie schon oft gehört hat. Mit
„Backwind“ sind wir dann aber wieder in der melodisch-atmosphärischen
Elektronikecke angekommen. Auch hier mischen die drei einen stetigen
Rhythmus unter. Die Melodien/Harmonien können mich aber nicht wirklich überzeugen.
Aber mit „Out Of The Dark“ kommt für mich dann doch noch ein Highlight.
Dieser Track, der einige Enigma ähnliche Passagen aufweist, gefällt mir
von seiner Atmosphäre recht gut. Und auch die Melodieführung des Pianos
passt bei diesem Stück gut ins Bild.
Mit „Dance To The East“ mischen die drei ethnische Klänge, die
arabischen/orientalischen Ursprungs zu sein scheinen, in ihre Musik. Das
klingt ganz nett, aber irgendwie fehlt mir so der rechte Kick.
Grillengezirpe eröffnet das Stück „The Story Of Ground-Zero“, das
zudem recht interessante Geräuscheffekte aufzuweisen hat. Hierbei handelt
es sich um einen aus einer Rhythmusstruktur bestehenden Track, der zum einen
eine gewisse wehmütige Stimmung verbreitet, zum anderen etwas harte Übergänge
hat, die experimentell wirken. Man kann sich teilweise dabei gut die zerstörten
Twin-Tours in New York vorstellen.
Mit „Santano“ kommt erneut ein Techno/Trance artiges Stück auf dem
Album vor. Genau wie „Arranger“ stammt dies aus der Feder von Gaetano
Chririco. Bei diesem Track geht er aber etwas behutsamer vor, so dass dieses
Stück wesentlich interessanter und besser klingt. Das gefällt mir ganz
gut. „Dreamland“ ist wieder ein rhythmischer Elektroniktrack, dieses Mal
unter Verwendung von sakralen Chorgesängen. Bei diesem Stück scheint dann
auch eine Spur Realtime Musik durch, zu dem auch Komponist Norbert Hensellek
gehörte. Neben der sakralen Stimmung verleihen die Akustikgitarren-gleichen
Sounds dem Stück auch einen mediterranen Touch.
Ein pulsierender Beat und eine eingängige Melodieführung, das sind die
Hauptbestandteile, die „The Streets Of The City“ zu einem sehr eingängigen
und weiteren Highlight des Albums machen. Mit „Zota“ kommt wieder ein für
meinen Geschmack etwas belangloser Techno/Trance-Track und mit „Give Me
Time“ endet die CD recht melodisch.
Leider sind mir auf diesem Album zu viele unterschiedliche Stilrichtungen
zusammengemixt worden. Auch scheint die Melodieführung bei einigen Tracks
doch etwas holprig. Aus diesen Gründen wirkt das Album auf mich nicht rund.
Gute Ansätze sind da, aber wie schon beim Vorgänger gibt es nur wenige Stücke,
die mich wirklich überzeugen können.
Stephan Schelle,
April 2009
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Progessive Newsletter (D)
Mit „Change“ liegt nun das zweite Album des Trios Union-Change vor.
Beim Anblick der drei in Schale geworfenen Krawattenträger auf dem
Frontcover dachte ich zunächst an den Vorstand des FC Köln. Aber es
handelte sich dann doch nicht um Wolle Overath, Meier und Glowacz, sondern
um das Trio Koenig/Hensellek/Chirico. An der Besetzung hat sich im
Vergleich zum Erstling also nichts geändert, ebenso wenig auch an der
Arbeitsverteilung, denn jeder leistet hier mit 4 bzw. 5 Titeln seinen
Beitrag ab. Es geht im Wesentlichen ausgesprochen rhythmisch zur Sache,
wobei speziell die Kompositionen von Gaetano Chirico eher in Richtung
Techno einzuordnen sind, während in vereinzelten anderen Songs auch mal
– wenn auch selten - leicht symphonische Tendenzen auftauchen. Alles in
allem dürfte dieses rhythmusbetonte Elektronikwerk dem Prog-Fan mit
Vorliebe für elektronische Klänge nicht allzu viele Kaufargumente
liefern, dazu ist die Gesamtausrichtung im Zweifel zu weit von den
üblichen Hörgewohnheiten des Progfans entfernt. Wer es aber mal
temporeich mit angesprochenen Trance- und Technotendenzen mag, wird
hiermit ganz gut bedient.
Jürgen Meurer, 2009
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