'Escape' was Torsten M Abel's first professionally released album in 1993, after a few homemade
tapes recorded with different bands. That was the high point of his musical
career. During that period he produced his best music. However, in 1994 - when
his son was born - he quit making music and sold all of his equipment.
In 2006 he met Thomas Hermann from the Ambient Circle and his passion for electronic music was rekindled.
He got in contact with SynGate through his friend Wolfgang 'Alien Nature'
Barkowski, with whom he already recorded the forthcoming album 'Medusa' by
'Alien Nature + TMA.
Lothar Lubitz, SynGate, December 2008
Progessive Newsletter (D)
TMA steht für Thorsten M. Abel. Nach den ersten Gehversuchen auf Cassette war
das vorliegende „Escape“ seine erste Albumveröffentlichung. Das Material wurde
1993 aufgenommen, ganze 16 Jahre später ist es nun auf dem Syngate-Label erneut
auf den Markt gebracht worden. Völlig unbekannt dürfte der Name TMA nicht sein, immerhin
wurde schon kürzlich ein Album des Duos Alien Nature + TMA im PNL beschrieben. Doch größere Aufmerksamkeit
hatte Abel bisher nicht erzielt, was nicht zuletzt daran liegt, dass er fast schon wieder ein Newcomer ist, denn 1994 hatte
er sich komplett aus der Musikszene verabschiedet und erst 12 Jahre später
fand er wieder zurück zur Elektronischen Musik. Schnell war der Kontakt zu Lothar Lubitz
(Syngate) hergestellt, und schließlich liegt die Neuauflage nun vor.
Die zehn Kompositionen bieten feine melodiöse, elektronische Musik mit schönen Arrangements. Tempogeladen
geht es selten zu, dafür stimmt aber die Mischung zwischen melodiösen Linien und sphärischen Klängen. Auch wenn
sich alles etwa auf dem gleichen Level einpendelt und experimentelle Elemente wie bei seiner Zusammenarbeit mit
Alien Nature fehlen, so weiß „Escape“ insgesamt doch zugefallen. Ordentliches Debüt, das vom nächsten Album noch eine
weitere Steigerung erwarten lässt, zumal Abel dann auch auf aktuelle Sounds zurückgreifen könnte.
Jürgen Meurer, 2009
MusikZirkus-Magazin
(D)
Mit „Escape“ erscheint beim SynGate-Label Musik,
die Torsten M. Abel, er firmiert kurz als TMA, bereits 1993 aufgenommen
hat. „Escape“ stellt das erste Album dar, das Torsten nach einigen
Kassettenproduktionen veröffentlichte. Wie sich heute herausstellt, ist
es die Musik Wert noch einmal veröffentlicht zu werden. Doch fast wäre
es nicht dazu gekommen, denn Torsten machte danach Schluss mit der Musik,
weil 1994 sein Sohn geboren wurde und er daraufhin sein ganzes Equipment
verkaufte. Erst
im Jahr 2006, nachdem er mit Thomas Hermann vom Ambient Circle zusammentraf,
wurde sein Interesse, elektronische Musik zu machen, wieder geweckt. Diese
Kontakte ermöglichten es ihm dann die Musik aus 1993 bei SynGate
unterzubringen, die das Album im Frühjahr 2009 auf CDR veröffentlichten.
„Escape“ zeigt zehn wunderbare, melodische Elektronikstücke, die sofort
ins Ohr gehen. Die einzelnen Stücke glänzen durch ihre gute Strukturierung
und Instrumentierung. Melodie und Drumprogrammierung sind gut aufeinander
abgestimmt. Das erinnert mich streckenweise an den Sound der britischen
Elektroniker wie zum Beispiel John Dyson.
Die Stücke haben alle die gleich hohe Qualität. Hätte Torsten nicht im
Jahr 1994 seine musikalische Tätigkeit an den Nagel gehängt, TMA würde
heute zu den etablierten Namen, die jeder in der Szene kennt und schätzt,
gehören, da bin ich mir ganz sicher.
Mit „Escape“ hat SynGate eine Perle gehoben, die ansonsten für immer
verschollen geblieben wäre. Wer melodische Elektronik im Stile von John
Dyson mag, der sollte sich diese CDR zulegen. Ein rundum gelungenes Debüt.